Zum Hauptinhalt springen

Welche Chefs 2012 am meisten verdienten

Die Topmanager in der Schweiz haben letztes Jahr geschätzte ein bis drei Prozent weniger verdient. Einige konnten ihr Gehalt aber steigern – in einem Fall sogar um 61 Prozent.

Mit Abstand der bestbezahlte Chef eines Schweizer Unternehmens: Auf Platz eins liegt wie im Vorjahr Joe Jimenez von Novartis. 2013 verdiente er 13,2 Millionen Franken.
Mit Abstand der bestbezahlte Chef eines Schweizer Unternehmens: Auf Platz eins liegt wie im Vorjahr Joe Jimenez von Novartis. 2013 verdiente er 13,2 Millionen Franken.
Keystone
Auf Platz zwei folgt der Chef des Branchennachbarn Roche: Severin Schwan kassierte im letzten Jahr 11,9 Millionen Franken.
Auf Platz zwei folgt der Chef des Branchennachbarn Roche: Severin Schwan kassierte im letzten Jahr 11,9 Millionen Franken.
Keystone
2,5 Millionen Franken: Geberit-Chef Albert Bähny.
2,5 Millionen Franken: Geberit-Chef Albert Bähny.
Keystone
1 / 26

Die Geschäftsleitungsmitglieder der grössten in der Schweiz börsenkotierten Firmen haben 2012 laut einer Erhebung der bislang vorliegenden Geschäftsberichte leicht weniger verdient. Die Gesamtvergütung der Geschäftsleitungsmitglieder sank laut dem Beratungsunternehmen Hostettler Kramarsch Partner (HKP) im Schnitt um 1 bis 3 Prozent.

Die wirtschaftlich schwierigen Zeiten hätten sich ausgewirkt, sagte Stephan Hostettler, Partner von HKP, an einer Medienkonferenz in Zürich. Werde in den Unternehmen weniger verdient, spürten dies auch die Manager.

Grosse Spannbreite

Weil noch nicht einmal die Hälfte aller Geschäftsberichte der mittelgrossen und grossen Schweizer Firmen vorliegen, ist die Erhebung noch unvollständig. Die vorliegenden Daten zeigen, dass der durchschnittliche Rückgang bei den Gehältern der Geschäftsleitungen bei den mittelgrossen Firmen mit minus 2,9 Prozent grösser ausfällt, als bei den grossen (minus 1,6 Prozent) und bei den grössten (minus 1,1 Prozent).

Die Spannbreite ist allerdings gross: Bei den CEOs von SMI-Unternehmen musste Christopher Kirk vom Warenprüfer SGS eine Einbusse um 65 Prozent auf 1,55 Millionen Franken hinnehmen. Clariant-Chef Hariolf Kottman hingegen erhält 62 Prozent mehr, Schindler-Chef Tinggren 23 Prozent mehr. An der Spitze steht Roche-Chef Severin Schwan mit 13,9 Millionen Franken, 13 Prozent mehr als im Vorjahr.

Die Firma HKP beabsichtigt, die Managersaläre der 100 grössten börsenkotierten Schweizer Unternehmen zu erfassen. Bereits ausgewertet wurden die Geschäftsberichte von 9 SMI-Unternehmen und 23 weiteren Firmen. Demnach erhielten die Chefs der SMI-Unternehmen im Schnitt ein Salär von 6,28 Millionen Franken, bei mittelgrossen Unternehmen lag der Schnitt bei 1,11 Millionen Franken.

SDA/mw

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch