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WestLB flüchtet unter den Rettungschirm

Mit der WestLB nimmt nach der BayernLB und der HSH Nordbank bereits die dritte Landesbank in Deutschland Nothilfe vom Staat an.

Der Aufsichtsrat habe den Vorstand beauftragt, entsprechende Gespräche mit dem Rettungsfonds aufzunehmen, teilte die Bank heute mit. Sie liess offen, in welcher Höhe neue öffentliche Garantien in Anspruch genommen werden sollen.

Die Eigner der WestLB hatten unter Führung des Landes Nordrhein- Westfalen bereits zur Jahresbeginn das Institut mit Garantien von fünf Milliarden Euro stabilisiert.

Fünfte Bank mit Staatshilfe

WestLB-Chef Heinz Hilgert hatte sich nun schon vor der Sitzung des Aufsichtsrats in Münster dafür ausgesprochen, dass das Institut über die bereits bestehenden öffentlichen Beihilfen hinaus auch das Rettungspaket des Bundes in Anspruch nimmt. Dem entsprach der Aufsichtsrat.

Zuvor hatten bereits die tief in die Finanzkrise verstrickte BayernLB, die HSH Nordbank, die Commerzbank sowie die knapp der Insolvenz entkommene Hypo Real Estate angekündigt, Staatshilfen in Anspruch zu nehmen.

AP/oku

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