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Windkraftwerk im Berner Jura mit Rekord-Strommenge

Der Windpark auf dem Mont-Crosin und dem Mont-Soleil, an dem auch die BKW beteiligt ist, hat letztes Jahr so viel Strom produziert wie noch nie.

Die Instandhaltung der Windturbinen lief vorzüglich, so dass die Stromproduktion kaum von Betriebsstörungen beeinträchtigt wurde. Foto: Valentin Flauraud (Keystone)
Die Instandhaltung der Windturbinen lief vorzüglich, so dass die Stromproduktion kaum von Betriebsstörungen beeinträchtigt wurde. Foto: Valentin Flauraud (Keystone)

Das Windkraftwerk Juvent auf dem Mont-Crosin und dem Mont-Soleil im Berner Jura hat im vergangenen Jahr 83 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugt – so viel wie noch nie. Diese Strommenge reicht, um etwa 18'400 Haushalte zu versorgen.

Wie der Berner Energie- und Infrastrukturkonzern BKW am Mittwoch mitteilte, ist das Rekordergebnis günstigen Windverhältnissen und der hohen Verfügbarkeit der Windturbinen zu verdanken. Mit seinen 16 Windturbinen ist der Windpark Juvent nach Angaben der Betreiber der grösste der Schweiz.

2016 hatten die Betreiber vier ältere Turbinen durch solche der neusten Generation mit 55 langen Rotorblättern ersetzt. Dasselbe war drei Jahre zuvor passiert. Nach diesem sogenannten «Repowering» gingen die Betreiber von einer jährlichen Durchschnittsproduktion von etwa 70 Millionen Kilowattstunden (Gigawattstunden) aus.

2018 waren es 67 Gigawattstunden, 2017 betrug die Stromproduktion 74 Gigawattstunden. Die Juvent SA ist eine Partnergesellschaft der BKW Energie AG, von IWB Renewable Power AG, dem Unternehmen AEW und der Société des Forces Electriques de La Goule SA.

Kleiner Rückgang beim Sonnenkraftwerk

Etwas weniger Strom als im Vorjahr produzierte das Sonnenkraftwerk auf dem Mont-Soleil, an dem mehrere Energieunternehmen beteiligt sind. Das 1992 als damals grösste Photovoltaikanlage Europas in Betrieb gegangene Kraftwerk erzeugte im vergangenen Jahr rund 530'000 Kilowattstunden, was für 120 Haushalte reicht.

Damit sank die Produktion im Vergleich zum Vorjahr um drei Prozent. Die Leistungsfähigkeit der inzwischen 28-jährigen Sonnenkollektoren sei aber «bemerkenswert», sagt die Betreiberin, die Gesellschaft Mont-Soleil.

(mb/sda)

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