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Zwei Millionen Textilarbeiterinnen in Bangladesh dürfen hoffen

90 Modeunternehmen legen 1600 Lieferanten offen und schaffen eine nie da gewesene Transparenz. Aus der Schweiz machen Vögele und Switcher mit, die Migros klärt noch ab, Coop bleibt aussen vor.

Der Transparenz-Effort könnte ihr Leben verbessern: Arbeiterin in einer Textilfabrik in Bangladesh. (Archivbild)
Der Transparenz-Effort könnte ihr Leben verbessern: Arbeiterin in einer Textilfabrik in Bangladesh. (Archivbild)
Reuters

Der Bangladesh Accord, das Abkommen zur Verbesserung des Brand- und Gebäudeschutzes in der Textilindustrie, hat ein erstes Ziel erreicht: Im Internet ist neu eine Liste mit den Namen von 1600 Zulieferern einsehbar, welche eines oder mehrere der 90 Modeunternehmen beliefern, die das Abkommen unterzeichnet haben. Es wurde vom Industriegewerkschafts-Verband IndustriALL Global Union ins Leben gerufen, nachdem der Einsturz des achtstöckigen Fabrikgebäudes Rana Plaza in Dhaka im Frühjahr 1130 Tote gefordert hatte.

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