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USA erwarten Fortschritte im Währungsstreit

Washington Die USA drängen auf rasche Fortschritte im internationalen Währungsstreit.

Washington erwarte beim Treffen der G20-Finanzminister am Freitag/Samstag sowie beim G20-Gipfel im November in Südkorea klare Signale, dass es in dieser Frage Bewegung gebe. Das machten US-Regierungsbeamte in Hintergrundgesprächen in Washington klar. «Wir wollen, das wir zusammen Fortschritte erzielen», hiess es. Vor allem mit Blick auf China wurde moniert, verzerrte Wechselkurse würden anderen aufstrebende Märkten in der Dritten Welt schaden. «Das ist schlecht für das System und es ist für uns alle schlecht», sagte eine Beamtin, die nicht namentlich genannt werden wollte, am Mittwoch in Washington. Durch den unterbewerteten Yuan gerieten andere Dritte-Welt-Länder unter Druck, deren Exporte mit chinesischen Waren konkurrierten. Ausdrücklich nannten die US- Beamtin dabei Brasilien. Man erwarte «konkrete Aktionen», hiess es in Washington. Einzelheiten wurden allerdings nicht genannt. Es wurde lediglich angesprochen, dass es «flexiblere Wechselkurse geben müsse, die den tatsächlichen ökonomischen Bedingungen entsprechen».

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