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US-Notenbank gibt Namen von unterstützten Banken bekannt

Washington Die US-Notenbank Fed hat die Namen derjenigen Banken bekannt gegeben, die während der Finanzkrise Notkredite erhalten haben.

Damit machte die Fed zum ersten Mal in ihrer fast 100-jährigen Geschichte Informationen über ihr ältestes Kreditmittel öffentlich. Der Schritt war möglich geworden, nachdem der Oberste Gerichtshof einen Antrag von mehreren Grossbanken abgelehnt hatte, diese Informationen geheim zu halten. Auf der Höhe der Finanzkrise im Jahr 2008 vergab die Fed Kredite in Höhe von 110 Milliarden Dollar im Rahmen des sogenannten Discount Window. Wie aus den von der Fed veröffentlichten Dokumenten hervorgeht, erhielten US-Grossbanken wie Wachovia und Morgan Stanley im Herbst 2008 kurzfristige Kredite in Höhe von 6 beziehungsweise 1,25 Milliarden Dollar. Kreditnehmer war demnach auch die britische Grossbank Barclays, die sich eine Milliarden Dollar lieh. Nutzniesser des Discount-Window-Plans seien jedoch auch kleinere Bankinstitute gewesen, heisst es. Nach einem im vergangenen Jahr erlassenen Gesetz zur Regulierung der Finanzmärkte muss die Fed im Jahr 2012 Informationen über alle Banken offenlegen, die im Rahmen des Discount-Window-Plans Notkredite erhalten. Jedoch sollen die Informationen nach der Kreditvergabe jeweils rund zwei Jahre lang geheim gehalten werden dürfen. Im Rahmen anderer finanzieller Nothilfeprogramme vergab die Fed an Banken und Unternehmen Kredite in Höhe von mehr als drei Billionen Dollar.

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