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Verfahren in Kolumbien gegen Ferrostaal eingestellt

Bogotá Die kolumbianische Justiz hat nach fast zwei Jahren die Untersuchungen gegen das deutsche Unternehmen Ferrostaal wegen des Verdachts auf Bestechung eingestellt.

Die Staatsanwaltschaft in Bogotá befand am Donnerstag (Ortszeit), das Unternehmen habe weder die Marine noch das Verteidigungsministerium Kolumbiens bei dem Geschäft um ein Küstenschutzboot bestochen. Das berichtete der Rundfunksender Radio Caracol. Das Nachrichtenmagazin «Der Spiegel» hatte 2010 berichtet, Ferrostaal habe 2006 für ein anderes Unternehmen den Verkauf eines Küstenwachbootes an die kolumbianische Marine «eingefädelt». Dabei seien Bestechungsgelder in Höhe von 625'000 und 840'000 Euro an «Entscheidungsträger bei Marine und Ministerium» in Kolumbien organisiert worden.

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