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Davos verliert sein Auge

Die Globalisierungskritik ändert die Strategie. Das Anti-WEF verlässt Davos. Das neue Ziel heisst: Bern. Und die Schweizer Konzerne.

Oscar Wilde meinte, dass man seine Freunde nach dem Aussehen und seine Feinde nach der Intelligenz auswählen sollte. Insofern ist es kein gutes Zeichen für das Weltwirtschaftsforum (WEF), dass es wieder ohne Gegner in Davos ist. Fünfzehn Jahre hatte das WEF einen kleinen Gegengipfel: das Public Eye. Nächstes Jahr steigt noch eine Derniere, dann löst es sich auf. Und tut dies mit der freundlichen Herzlosigkeit, mit der man eine flüchtige Beziehung beendet: «Es war nett. Aber es ist vorbei.»

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