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Weka-Standort in La Chaux-de-Fonds steht vor der Schliessung Chemiekonzern BSFA erhöht in Evionnaz VS Arbeitszeit

Die Zürcher Firma Weka, eine Herstellerin von Spezialventilen und Messgeräten für Flüssigkeits- Füllstände, steht kurz vor der Schliessung ihres Produktionsstandorts im neuenburgischen La Chaux-de-Fonds NE.

17 Angestellten droht die Kündigung. Wie die Gewerkschaft Unia am Freitag mitteilte, sei sie gemeinsam mit den Vertretern der Weka-Arbeitnehmerschaft am 24. November von der Unternehmensleitung darüber informiert worden, dass der Standort La Chaux-de-Fonds im Juni 2012 geschlossen werden soll. Am Donnerstag ist die Konsultationsfrist abgelaufen. Bezüglich des weiteren Vorgehens sei allerdings noch kein Entscheid gefallen, erklärte der Weka-Verantwortliche vor Ort, Gilles Favre, am Freitag gegenüber der Nachrichtenagentur sda. Favre konnte jedoch nicht verbergen, dass die Situation sehr schwierig ist. Weka ist in einem Wirtschaftsbereich tätig, der von starker Konkurrenz und aktuell tiefen Auftragseingängen geprägt ist. Da 90 Prozent der Produktion exportiert werden, macht dem Unternehmen zudem der starke Franken grosse Sorgen. Zum derzeitigen Stand beschäftigt Weka insgesamt 85 Mitarbeitende. Chemiekonzern BASF setzt auf höhere Arbeitszeit Um Entlassungen zu vermeiden, erhöht der Deutsche Chemiekonzern BASF an seinem Standort in Evionnaz VS befristet die Arbeitszeit. Darauf haben sich am Donnerstag die Geschäftsführung und die Personalvertretung geeinigt. Ab 1. April 2012 müssen die Arbeitnehmenden länger arbeiten: Die Arbeitszeit steigt von 40 auf 42 Stunden und 40 Minuten pro Woche. Dies teilte BASF am Freitag in einem Communiqué mit. Die Massnahme ist auf 21 Monate befristet. Davon betroffen sind alle 345 Arbeitnehmenden in Evionnaz, inklusive dem Management. Alle vier Monate sollen die der Vereinbarung zu Grunde liegenden Rahmenbedingungen überprüft werden. Mit der Arbeitszeiterhöhung will der Chemiekonzern den negativen Auswirkungen des starken Frankens begegnen. Im Gegenzug verzichtet das Unternehmen in Evionnaz auf Entlassungen aus wirtschaftlichen Gründen, wie es im Communiqué heisst. Ausserdem wird ab 1. Januar 2012 die Basis-Lohnsumme um 0,5 Prozent erhöht.

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