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Werbeschwindel im Fussball – und mittendrin eine Schweizer Firma

Die Zuger Agentur Infront muss wegen abgezwackter Werbesekunden mindestens sechs Millionen Euro an deutsche Fussballsponsoren zurückzahlen.

Mario Stäuble
Beim Spiel Deutschland gegen Peru leuchteten die Logos auf den Werbebanden nur 29 statt 30 Sekunden lang auf. Foto: Bongarts/Getty Images
Beim Spiel Deutschland gegen Peru leuchteten die Logos auf den Werbebanden nur 29 statt 30 Sekunden lang auf. Foto: Bongarts/Getty Images

Am 9. September 2018 sehen 25’494 Zuschauer in der Rhein-Neckar-Arena von Sinsheim einem dreisten Schwindel zu, ohne ihn zu bemerken. Die deutsche Nationalmannschaft kickt gegen Peru, ein dröges Freundschaftsspiel – die Täuschung passiert aber nicht auf dem Feld, sondern daneben, auf den Werbebanden, wo die Namen bekannter deutscher Marken aufleuchten: Bitburger. Commerzbank. Deutsche Post.

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