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Wie Airbnb Hotels günstiger macht

Nirgends läuft die Diskussion um das Internetportal, das private Ferienunterkünfte vermittelt, heisser als in New York. Ein Studie zeigt nun, dass die Hotels unter Airbnb leiden.

Was für Folgen hat der Airbnb-Trend für die Mieten in New York? Und für die Wirtschaft? Während einer Anhörung vor dem New Yorker Stadtparlament prallen Befürworter und Gegner aufeinander.
Was für Folgen hat der Airbnb-Trend für die Mieten in New York? Und für die Wirtschaft? Während einer Anhörung vor dem New Yorker Stadtparlament prallen Befürworter und Gegner aufeinander.
Bebeto Matthews, Keystone
Der Titel der Anhörung lautete «Kurzfristige Vermietungen: Stimulieren sie die Wirtschaft, oder destabilisieren sie die Quartiere?». Gemäss New Yorker Gesetz ist es verboten, Wohnungen für weniger als 30 Tage unterzuvermieten, wenn der Bewohner nicht anwesend ist.
Der Titel der Anhörung lautete «Kurzfristige Vermietungen: Stimulieren sie die Wirtschaft, oder destabilisieren sie die Quartiere?». Gemäss New Yorker Gesetz ist es verboten, Wohnungen für weniger als 30 Tage unterzuvermieten, wenn der Bewohner nicht anwesend ist.
Justin Lane, Keystone
Immer mehr Touristen entscheiden sich bei einem Besuch in New York nicht für ein Hotel, sondern übernachten in einer privaten Unterkunft – vermittelt durch die Plattform Airbnb. Das Angebot – hier für den Stadtteil Queens – ist meist deutlich günstiger als ein Hotel. Kritiker sagen, die Angebote seien oft illegal, würden die Sicherheit im Gebäude bedrohen und die Vermieter zahlten keine Steuern.
Immer mehr Touristen entscheiden sich bei einem Besuch in New York nicht für ein Hotel, sondern übernachten in einer privaten Unterkunft – vermittelt durch die Plattform Airbnb. Das Angebot – hier für den Stadtteil Queens – ist meist deutlich günstiger als ein Hotel. Kritiker sagen, die Angebote seien oft illegal, würden die Sicherheit im Gebäude bedrohen und die Vermieter zahlten keine Steuern.
Airbnb, Keystone
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Seit Anfang September haben New Yorker Hotels ein Problem: Sie verdienen markant weniger Geld. Der Umsatz pro verfügbares Zimmer, eine zentrale Grösse für die Profitabilität eines Hotelbetriebs, ist regelrecht eingebrochen: von 237 Dollar auf rund 222 Dollar pro Nacht. Das entspricht einem Rückgang von 6 Prozent. Das tönt vielleicht nicht nach viel, entspricht aber einer dramatischen Trendumkehr. In den letzten fünf Jahren ist die Kennzahl fast Woche für Woche gewachsen. Und zwar obwohl das Angebot an Hotelzimmern parallel dazu stetig gestiegen ist.

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