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Der Patron des Bösen

Pablo Escobar war der mächtigste Drogenboss aller Zeiten. Vor 20 Jahren starb der Kolumbianer, der durch Kokainhandel reich geworden war. Eine Eliteeinheit hatte ihn in einem Reihenhäuschen aufgespürt.

Drogenboss Pablo Escobar im Jahr 1983. Damals sitzt er im kolumbianischen Abgeordnetenhaus.
Drogenboss Pablo Escobar im Jahr 1983. Damals sitzt er im kolumbianischen Abgeordnetenhaus.
AFP
Nach der Menschenjagd, 2. Dezember 1993: Escobar, auf der Flucht erschossen, liegt tot am Boden.
Nach der Menschenjagd, 2. Dezember 1993: Escobar, auf der Flucht erschossen, liegt tot am Boden.
Keystone
2009 erhält Kolumbiens Präsident Alvaro Uribe von US-Präsident George W. Bush im Weissen Haus die Medal of Freedom, eine hohe Auszeichnung. War Uribe ein Mitarbeiter von Escobars Kokainkartell?
2009 erhält Kolumbiens Präsident Alvaro Uribe von US-Präsident George W. Bush im Weissen Haus die Medal of Freedom, eine hohe Auszeichnung. War Uribe ein Mitarbeiter von Escobars Kokainkartell?
Getty Images/Mark Wilson
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Auf dem letzten Bild erinnert der Grossverbrecher an ein erlegtes Tier. Es ist der 2. Dezember 1993, als eine Eliteeinheit der kolumbianischen Armee Pablo Escobar aufspürt. Er hat sich in einem zweistöckigen Reihenhäuschen im Viertel Los Olivos in Medellín versteckt, gemeinsam mit einem Leibwächter, einem Kurier und einer Köchin. In den Monaten zuvor ist seine Macht zerbröselt. Gefährten haben sich von ihm abgewandt, sind erschossen oder verhaftet worden. Polizei, Armee und eine eigens geschaffene Sondereinheit haben ihn mithilfe amerikanischer Ermittler in die Enge getrieben, Mitglieder des verfeindeten Kartells von Cali haben seine Villen und Haciendas angezündet und versucht, seine Familie zu töten.

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