Zum Hauptinhalt springen

Reisbauer denken an alle, Weizenbauer an alles

Amerikanische Wissenschaftler erklären die unterschiedliche Denkweise zwischen dem Osten und dem Westen kulturhistorisch anhand der verschiedenen Ackerbaumethoden.

Verschiedene Getreidearten, unterschiedlicher Aufwand beim Anbau: Während beim Reis viel Handarbeit anfällt, ... Fotos: Reuters
Verschiedene Getreidearten, unterschiedlicher Aufwand beim Anbau: Während beim Reis viel Handarbeit anfällt, ... Fotos: Reuters

Im östlichen Denken steht das Gemeinwohl im Zentrum. Der Westen ist stärker auf den Individualismus ausgerichtet. Das ist die gängige vereinfachte Vorstellung über die Weltkulturen. Wenn Chinesen, Japaner und Koreaner viel stärker auf Gemeinwohl, Bauchgefühl und Intuition setzen, während weiter im Westen eher analytisch und rational ­entschieden wird, dann beeinflussen diese Denkweisen die Entwicklung der jeweiligen Gesellschaften stark, vermutet Joseph Henrich von der University of British Columbia im kanadischen ­Vancouver in der amerikanischen Zeitschrift «Science».

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.