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Secret Service hätte beinahe den US-Präsidenten erschossen

Nach der Vereidigung von Präsident Johnson stand Secret-Service-Agent Gerald Blaine vor dessen Haus Wache. Als er Schritte hörte, zielte er auf die Brust des Mannes und hätte damit fast einen grossen Fehler begangen.

Hat Glück gehabt: Der frühere US-Präsident Lyndon B. Johnson (links) an einem Treffen des jüdischen Arbeitskommitees mit George Meany (rechts).
Hat Glück gehabt: Der frühere US-Präsident Lyndon B. Johnson (links) an einem Treffen des jüdischen Arbeitskommitees mit George Meany (rechts).
Keystone

Nur wenige Stunden nach dem Attentat auf US-Präsident John F. Kennedy hätte ein damaliger Geheimdienstagent nach eigenen Angaben fast dessen Nachfolger Lyndon B. Johnson erschossen. In seinem Buch «The Kennedy Detail» (Das Kennedy-Kommando) beschreibt Gerald Blaine, wie er am frühen Morgen des 23. November 1963 vor dem Haus des frisch vereidigten Präsidenten Johnson in Washington Wache stand. Als er Schritte hörte, nahm er seine Maschinenpistole und zielte in der Dunkelheit auf die Brust eines Mannes, der sich als Johnson entpuppte.

Eiskalte Schauer hätten ihn erfasst, als ihm bewusst geworden sei, was da fast geschehen wäre: 14 Stunden, nachdem das Land einen Präsidenten verlor, hätte er beinahe dafür gesorgt, dass es auch den nächsten verliert. Nach Blaines Angaben ist sein Buch das erste, das von einem Mitglied der Sicherheitstruppe Kennedys geschrieben wurde.

(dapd)

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