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Seltener Fund in Vindonissa

In der römischen Siedlung Vindonissa im Kanton Aargau haben Archäologen eine seltene Sonnenuhr aus dem früheren oder mittleren ersten Jahrhundert nach Christus entdeckt.

Wie die Behörden am Montag mitteilten, hat der schalenförmig zugehauene Kalkstein strahlenförmig eingegrabenen Rillen auf der Innenseite. Diese begrenzen gleichschenklige Dreiecke, welche die zwölf Stunden des Tages angeben.

Eine Studentin hatte einen verdächtigen weissen Stein in einem Fundament eines Handwerkerhaus umgedreht und dabei den sensationellen Fund gemacht. Im gleichen Fundament lag ein weiterer weisser Stein, der sich als Sockel der Sonnenuhr entpuppte.

In die Ausstellung des Vindonissa-Museums

Ursprünglich war die Sonnenuhr aus einem einzigen Stein gehauen. Wie sich zeigte, war die Uhr bereits früher einmal auseinander gebrochen, dann aber mit Stiften fixiert und an der Nahtstelle zur Stabilisierung mit Blei ausgegossen worden.

Laut den Archäologen stellte eine eigene Sonnenuhr in der damaligen Zeit ein besonderes Privileg und ein bedeutendes Statussymbol dar. Der Neufund soll in die Dauerausstellung des Vindonissa-Museums in Brugg einziehen, die im Oktober 2009 eröffnet wird.

AP/cpm

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