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Vor 50 Jahren: Die Katastrophe von Longarone

Das Aufstauen des Stausees Vajont in Italien führte 1963 zu einem Bergrutsch in den See. Eine Wasserwoge flutete das Tal und riss über 2000 Menschen in den Tod.

Die Katastrophe von Longarone: Vor 50 Jahren, am 9. Oktober 1963, schwappt nach einem Bergsturz in den Vajont-Stausee eine Flutwelle in das darunter liegende Tal und zerstört ganze Dörfer. (Archivbild)
Die Katastrophe von Longarone: Vor 50 Jahren, am 9. Oktober 1963, schwappt nach einem Bergsturz in den Vajont-Stausee eine Flutwelle in das darunter liegende Tal und zerstört ganze Dörfer. (Archivbild)
Keystone
Technik und Fortschritt: Der Vajont-Staudamm in Norditalien war erst drei Jahre zuvor 1960 fertiggestellt worden und sollte Strom für die Stadt Venedig liefern. (Archivbild)
Technik und Fortschritt: Der Vajont-Staudamm in Norditalien war erst drei Jahre zuvor 1960 fertiggestellt worden und sollte Strom für die Stadt Venedig liefern. (Archivbild)
Keystone
...der grösstenteils zugeschüttete Stausee wird nicht wieder in Betrieb genommen. (4. September 2013)
...der grösstenteils zugeschüttete Stausee wird nicht wieder in Betrieb genommen. (4. September 2013)
Arno Balzarini, Keystone
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Der ehemalige Stausee von Vajont in den Alpen im Nordosten Italiens (100 km nördlich von Venedig) ist durch die «Katastrophe von Vajont» am 9. Oktober 1963 bekannt geworden. Das Aufstauen des Stausees führte vor 50 Jahren zu einem Bergrutsch vom Monte Toc in den See, der das Staubecken grösstenteils füllte. Die dadurch verursachte grosse Wasserwoge – heute würde man von einem Tsunami sprechen – ergoss sich über die Mauerkrone in das enge Tal und zerstörte das Städtchen Longarone vollständig. Bei der Katastrophe starben etwa 2000 Menschen. Die Mauer ist heute noch vorhanden, der See wurde allerdings nicht wieder aufgestaut.

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