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Geben Sie acht – auf sich!

Negative Gedanken akzeptieren, statt sich von ihnen leiten zu lassen: Mit diesem Ansatz arbeitet die ACT-Therapie. Und erzielt Erfolge bei psychischen Leiden.

Einen unliebsamen Gedanken sollte man wie einen Besucher betrachten, der kommt und geht: Ein seltsamer Gast. Illustration: Anne-Marie Pappas

Einen unliebsamen Gedanken sollte man wie einen Besucher betrachten, der kommt und geht: Ein seltsamer Gast. Illustration: Anne-Marie Pappas

Den ganzen Tag macht sich der Mensch Gedanken. Meist alles andere als erbauliche: «Meine Nachbarin hat mich heute nicht gegrüsst. Hat sie was gegen mich? Es kratzt im Hals. Hoffentlich werde ich nicht krank. Was wird mein Chef denken, wenn ich schon wieder fehle? Ich bin eine miserable Angestellte.» Dieses Gedankenradio läuft ständig im Hintergrund, während wir essen, arbeiten, die Zähne putzen oder versuchen einzuschlafen. Der englische Mediziner und Bestsellerautor Russ Harris nennt es den «Ojemine-Sender». Dieser warnt uns vor möglichen Gefahren, erinnert uns an schlechte, vergangene Ereignisse oder teilt uns mit, was alles mit uns nicht stimmt.

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