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Gefährliche Tattoos

Jede zweite Tattoo-Farbe in der Schweiz gefährdet Gesundheit.

Ein Tattoo-Artist verewigt das ausgesuchte Motiv auf der Haut.
Ein Tattoo-Artist verewigt das ausgesuchte Motiv auf der Haut.
Boris Roessler/Keystone

Mehr als die Hälfte der in der Schweiz erhältlichen Tattoo-Farben gefährden die Gesundheit und dürfen nicht mehr verwendet werden. Dies ergab eine Untersuchung der Kantonschemiker. Insgesamt haben sie 229 Produkte für Tattoos und Permanent Make-up analysiert, die sich auf dem Schweizer Markt befinden. 56 Prozent der Produkte wurden beanstandet, wie der Verband der Kantons­chemiker und Kantonschemikerinnen der Schweiz (VKCS) mitteilte. Viele davon enthielten unerlaubte Pigmente und Konservierungsstoffe. Die beanstandeten Farben wurden vom Markt genommen.

Beim Tätowieren werden Farbpigmente in die Dermis-Schicht der Haut eingebracht. Dabei entsteht eine oberflächliche Wunde und damit die Gefahr einer Infektion. Zudem können die eingeritzten Farbpigmente Allergien auslösen, warnt das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen auf einem Merkblatt. (SDA)

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