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«Häufiger Partnerwechsel schwächt weibliches Immunsystem»

Der Gynäkologe Johannes Huber macht Frauen auf bisher unbekannte Folgen häufiger Partnerwechsel aufmerksam. Dabei plädiert er keineswegs für Enthaltsamkeit.

Vorteil Liebe: Ein aktives Sexleben, bevorzugt aber in einer stabilen Beziehung, hat noch mehr positive Auswirkungen auf die Gesundheit als bisher angenommen.
Vorteil Liebe: Ein aktives Sexleben, bevorzugt aber in einer stabilen Beziehung, hat noch mehr positive Auswirkungen auf die Gesundheit als bisher angenommen.
iStock

Herr Huber, in Ihrem neuen Buch schreiben Sie, dass ­Frauen, die ständig mit neuen Partnern schlafen, ihren Körper durcheinanderbringen. Das müssen Sie erklären.Johannes Huber:Eins vorweg: Diese Aussage gilt natürlich nur, wenn kein Kondom benutzt wird...

Gut, dann hätten wir das ­geklärt....also, meine Begründung: Die Samenflüssigkeit des Mannes ist für die Frau erst einmal ein Fremdkörper. Damit die darin enthaltenen Spermien nicht abgestossen werden, fährt die Frau ihre Abwehr im Genitalbereich herunter. Dadurch erhält das Sperma quasi einen «Passierschein». Oder anders gesagt: Das weibliche Immunsystem passt sich dem männlichen an, es erstellt quasi eine Kopie von ihm. Hat die Frau nun wieder Sex mit demselben Mann, erkennt ihr Immunsystem sein Sperma und lässt es fortan ohne Anpassungsstress passieren.

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