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Wachsen Ihnen im Alter noch neue Hirnzellen?

Die Neurobiologie fährt gerade Achterbahn: Eine neue Studie scheint zu bestätigen, dass Nervenzellen auch bei Achtzigjährigen noch wachsen.

Geistesblitze: Diese Computergrafik zeigt das neuronale Netzwerk des Gehirns. Foto: Science Photo Library, Getty Images

Geistesblitze: Diese Computergrafik zeigt das neuronale Netzwerk des Gehirns. Foto: Science Photo Library, Getty Images

Kathrin Zinkant@zinkant

Dogmen sind dazu da, ins Wanken gebracht zu werden. In der Forschung ist das praktisch die Jobbeschreibung – auch wenn es sich für die Beteiligten manchmal nicht gerade als angenehm gestaltet.

Als vor gut einem Jahr eine Studie zur Bildung frischer Hirnzellen im renommierten Fachjournal «Nature» erschien, standen jedenfalls nicht wenige Wissenschaftler aus der Neurobiologie unter Schock. Das Papier machte das zwei Jahrzehnte alte Dogma von der Selbsterneuerung des menschlichen Gehirns hinfällig. Eine solche Neurogenese gebe es jenseits der Kindheit nicht, so lautete damals das schlichte Fazit. Damit erschien plötzlich auch aussichtslos, durch Krankheiten verlorene Zellen in erwachsenen Gehirnen zu ersetzen.

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