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Der Bewahrer der Meerechsen

Irenäus Eibl-Eibesfeldt hat früh die einzigartige Tierwelt der Galápagos-Inseln erforscht. In seinem neuen Buch beschreibt der 85-jährige Forscher, wie er die Inseln erstmals bereiste – und einen Pinguin rettete.

Werden einen Meter lang: Meerechsen im Nationalpark auf der Insel Santa Cruz.
Werden einen Meter lang: Meerechsen im Nationalpark auf der Insel Santa Cruz.
Guillermo Granja, Reuters

Langsam, den Atem anhaltend, pirschte sich der junge Verhaltensforscher an die drachenartigen, etwa einen Meter langen Meerechsen heran. Zu seinem Erstaunen konnte er ohne weiteres näher gehen. Nur diejenigen, die gerade auf seinem Weg lagen, krochen zur Seite – unmutig mit dem Kopf nickend.

Im neuen Buch «Galápagos» erzählt der heute 85-jährige Irenäus Eibl-Eibesfeldt, wie er im Jahr 1954 als Gastwissenschaftler mit dem Expeditionsschiff Xarifa die Inseln im Pazifik bereiste und dort die einzigartige Tierwelt erforschte. Beeindruckt vom Erlebten, setzte sich der gebürtige Wiener danach für deren Schutz ein. So hatte er etwa 1957 im Auftrag der Unesco eine detaillierte Dokumentation der Naturschutz-Situation gemacht.

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