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Der verschwundene See

Der Aralsee war einst der viergrösste See der Welt. Nun ist der östliche Teil des südlichen Aralsees komplett ausgetrocknet.

Es ist eine historische Aufnahme. Der Satellit Terra der US-Weltraumbehörde Nasa hält nach dem bereits verheerenden Jahr 2009 erneut einen Tiefpunkt und eine der grössten Umweltkatastrophen der Welt fest. Der östliche Teil des südlichen Aralsees ist nun erstmals in der modernen Menschheitsgeschichte sogar komplett ausgetrocknet.

Nach einer kurzen Zeit der Hoffnung nach 2009, als der Wasserstand nach regenreichen Jahren wieder endlich etwas zu steigen begann, regnete und schneite es in diesem Jahr nur wenig. So führte die Lebensader des Sees, der Amu Darya, weniger Wasser als sonst. Und einen grossen Teil davon leiteten die Bauern in die trockenen Felder zur Bewässerung. Der Wasserstand des Ostteils des südlichen Aralsees reagiert zum grössten Teil auf die Abflussschwankungen des Amu Darya.

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