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Elf Dämme bedrohen den Mekong-Giganten

Einer der grössten Süsswasserfische der Welt ist durch Dämme vom Aussterben bedroht. Die Folgen der Bauprojekte am Mekong werden auch die Menschen zu spüren bekommen.

Stattliches Exemplar: Mekong-Fischer im Glück mit ihrem Riesenwels.
Stattliches Exemplar: Mekong-Fischer im Glück mit ihrem Riesenwels.
Reuters

Die bis zu drei Meter langen Riesenwelse im südostasiatischen Mekong-Fluss könnten schon jetzt an vielen Stellen durch Sperren nicht mehr zu ihren gewohnten Laichplätzen vordringen, erklärte die Umweltschutzorganisation WWF am Mittwoch in Bangkok. Elf geplante Dämme am Unterlauf des 4800 Kilometer langen Mekong, der durch China, Laos, Thailand und Kambodscha fliesst, stellten nun «eine Bedrohung für das Überleben» der Fische dar.

Der Mekong-Riesenwels wandert regelmässig von Kambodscha den Fluss hinauf, um in Thailand oder Laos zu laichen. Auch rund 50 andere Fischarten, die auf Wanderschaft gingen, seien betroffen, erklärte der WWF. Dies könne für die Menschen zum Problem werden. Denn diese Arten stünden für 70 Prozent der Fänge in der Fischerei am Mekong. Der WWF forderte deshalb zunächst Studien über die Auswirkungen der geplanten Dämme auf die Fischpopulation im Mekong.

AFP/mt

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