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«Nur zwei Schüler kannten Edelweiss»

Klaus Oetjen (63) ist Gärtnermeister im Botanischen Garten Alpinum Schatzalp oberhalb von Davos.

Klaus Oetjen, Sie plädieren für artgerechtes Gärtnern. Bei aller Liebe für die Pflanzen – ist das nicht ein etwas starker Begriff?

Was ist daran nicht gut?

Konkret?

Haben die Leute heute weniger Pflanzenkenntnisse als früher?

Von 17 Schülern erkannten nur zwei das Edelweiss. Foto: Keystone

Pflanzen kennen zu lernen, ist nicht so einfach. Wie geht man vor?

Wieso finden Sie es so wichtig, dass man den Namen kennt?

Und wie helfen Kenntnisse über das Verbreitungsgebiet weiter?

Dazu müssen eventuelle Störenfriede entfernt werden.

Source

Und wenn man dann feststellt, dass man dies nicht kann?

Mit welcher Strategie holt man sich dieses Wissen am schnellsten?

Das geht aber trotzdem auch oft auf Kosten der Pflanzen. Man versucht, die richtige Wahl zu treffen, die Pflanze geht aber trotzdem ein.

Und was ist mit jenen Pflanzen, die selber den Weg in den Garten gefunden haben, die man aber nicht will? Lässt man das Unkraut stehen, weil es aus Sicht der Pflanze ja offensichtlich am richtigen Standort wächst?