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Forscher in der Schweiz rütteln an den Grundfesten der Physik

Neue Messungen am Paul-Scherrer-Institut bringen Physiker in Erklärungsnot: Die allgegenwärtigen Protonen sind kleiner als bisher angenommen. Existiert eine bislang unbekannte Naturkraft?

Physiker haben den Protonenradius neu gemessen: Die verwendete Laseranlage.
Physiker haben den Protonenradius neu gemessen: Die verwendete Laseranlage.
PSI/A. Antognini, F. Reiser

In der Physik ist es ein guter alter Bekannter: das Proton, entdeckt vor knapp hundert Jahren. Zusammen mit dem Elektron bildet das Proton das Wasserstoffatom – das mit Abstand häufigste Element im Universum. Trotz seiner Allgegenwärtigkeit stellt das Proton die Fachwelt vor ein Rätsel: Unlängst hat ein internationales Forscherteam irritierende Messdaten vorgestellt, gewonnen an einem Beschleuniger am Paul-Scherrer-Institut (PSI) in Villigen AG. Demnach ist das Proton kleiner, als bisher angenommen. Die Diskrepanz ist mit vier Prozent zwar klein, trotzdem ist sie für die Fachwelt nur schwer erklärbar. Falls nicht unentdeckte Messfehler dahinterstecken, könnten die rätselhaften Abweichungen auf neue Grundgesetze der Physik hindeuten.

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