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Mein Name ist... Dreiecksspinne

In der Rubrik «Mein Name ist…» stellen wir jeden Tag ein Tier vor, das in oder an der Aare lebt.

Die Dreiecksspinne wird höchstens sechs Millimeter gross.
Die Dreiecksspinne wird höchstens sechs Millimeter gross.
PD

Ich bin eigentlich unscheinbar. Mit meiner bräunlich-grauen Färbung und der Grösse von höchstens sechs Millimetern kann ich mich super verstecken. Am liebsten in abgestorbenen Zweigen von Fichten.

Dort lebe ich vor mich hin, krabble von Zweig zu Zweig und spinne mein Netz. Dieses ist schlicht: Nur drei Radialfäden und ein paar Fangfäden dazwischen. Wie ein Dreieck halt, daher auch mein Name.

Spannend wird es, sobald ein Insekt ins Netz fliegt. Statt wie andere Spinnen auf die Beute zu springen, hinzurennen oder sie anzuspucken, fange ich diese mit einem Trick ein. Ich kann mein Netz nämlich so manipulieren, dass es wie ein Köcher über dem Opfer zusammenklappt. Eine ganz schön ausgeklügelte Taktik, die ganz ohne Gift funktioniert.

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Ich bin eine der wenigen Spinnen auf der Welt, die keine Giftdrüsen besitzen. Deshalb nutzen mich spinnenfreundliche Organisationen auch gerne, um den Menschen die Angst vor uns Arachnoiden zu nehmen: Ich bin harmlos, beisse nicht, bin nicht giftig.

Neben der Fangtechnik gibt es noch etwas anderes, das mich auszeichnet. Das ist aber nicht ganz jugendfrei – ich erzähls euch trotzdem. Vielleicht wisst ihr bereits, dass wir Spinnen keinen eigentlichen Penis besitzen.

Unsere Kopulationsorgane sind an den Fangzähnen oder den Laufbeinen. Meist sind diese eher klein, aber nicht so bei mir. Meine Fortpflanzungsorgane sind proportional riesig, nämlich etwa so gross wie mein ganzer Vorderleib. Aber sonst bin ich wirklich unscheinbar.

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