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Grosses Ozonloch über der Arktis

Eine ungewöhnliche Kälte über den nördlichen Polargebieten hat zu rekordtiefen Ozonwerten geführt. Das zeigt: Eine starke chemische Zerstörung ist immer noch möglich.

Rekordtief beim Ozonwert im Februar. Wissenschaftler bei der Messung der Sonneneinstrahlung. Foto: Keystone
Rekordtief beim Ozonwert im Februar. Wissenschaftler bei der Messung der Sonneneinstrahlung. Foto: Keystone

Das «Ozonloch» ist eigentlich ein Phänomen, das Jahr für Jahr über der Antarktis beobachtet wird. In der Arktis ist die starke Ausdünnung der für die Erde lebenswichtigen Ozonschicht hingegen eher eine Seltenheit. In diesem Winter ist jedoch alles anders: Die ungewöhnlich starke Abkühlung über dem arktischen Polargebiet war nicht nur für milde und stürmische Wintermonate in Mitteleuropa verantwortlich. Sie führte auch zu rekordtiefen Ozonwerten für den Februar. Satellitenbilder der US-Weltraumagentur Nasa zeigen über dem arktischen Polargebiet eine Art «Ozonloch», das sich zeitweise bis nach Nordskandinavien ausdehnte.

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