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Viele Höhlen sind zugemüllt

In Hunderten von Schweizer Höhlen rotten ­Abfälle vor sich hin. Diese ­drohen, das Trinkwasser zu verseuchen. Auf Reinigungsmission mit einem Höhlenforscher.

Säckeweise Abfall: Rostige Klappstühle, eine Babybadewanne und weiteren Schrott...
Säckeweise Abfall: Rostige Klappstühle, eine Babybadewanne und weiteren Schrott...
Pierre Albouy
... holen Höhlenforscher Rémy Wenger und seine Kollegen aus der ­Höhle von Baudichonne im Jura.
... holen Höhlenforscher Rémy Wenger und seine Kollegen aus der ­Höhle von Baudichonne im Jura.
Pierre Albouy
Um hineinzugelangen, muss sich Wenger durch eine schmale Öffnung etwa zehn Meter in die Tiefe abseilen.
Um hineinzugelangen, muss sich Wenger durch eine schmale Öffnung etwa zehn Meter in die Tiefe abseilen.
Pierre Albouy
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Der Eingang zur Unterwelt liegt versteckt zwischen Bäumen am Waldrand. Es ist nur ein schmaler Spalt im Boden, kaum einen halben Meter breit. Langsam lässt sich Höhlenforscher Rémy Wenger am Seil hinab, bis er im Dunkel verschwindet. Einige Meter weiter unten öffnet sich der Spalt zu einer etwa fünf Meter breiten und 15 Meter langen Höhle. Die Wände aus hellem Kalkstein schimmern feucht im Licht der Stirnlampe. Als Wenger am Seil baumelnd nach unten blickt, zeigt sich ihm ein erschreckendes Bild: Leere Flaschen, verrostete Blechdosen, zerbrochene Gartenstühle, Müllsäcke mit unbekanntem Inhalt – der Boden der Höhle ist übersät mit Abfall.

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