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Sauerstoff in Spitälern könnte knapp werden

Der steigende Bedarf an komprimierter Luft könnte zu einem Engpass führen. Swissmedic prüft nun ein Gesuch für eine schnelle Lösung.

Auf den Intensivstationen könnte ein Problem mit der Versorgung von komprimiertem Sauerstoff drohen. Es zeichne sich ein Ansturm auf die Lieferanten ab, sagt Hans Michael Kellner, der Chef des Gasunternehmens Messer in Lenzburg AG und Präsident des Industriegaseverbands Schweiz zur Zeitung «SonntagsBlick». Der schnell steigende Bedarf könnte ein Problem werden. Vor allem, weil die Sauerstoff-Flaschen knapp werden. Mancherorts werden sie aus Angst vor Knappheit gehortet.

Die stählernen Flaschen werden normalerweise regelmässig ausgetauscht, womit laufend neuer Sauerstoff geliefert wird. Werden sie aber gelagert, können sie nicht neu befüllt werden. Eine Lösung könnte die Lockerung von Vorschriften sein. Zurzeit dürfen nur speziell dafür vorgesehene Flaschen mit medizinischem Sauerstoff befüllt werden. «Aber auch andere Flaschen sind absolut geeignet», sagt Kellner. Der Verband habe sich laut Zeitung daher mit einem Schreiben an Swissmedic gewandt.

Nicht nur andere Flaschen sollten in dieser Situation erlaubt werden. Auch andere Personen sollten die Flaschen auffüllen dürfen. Bisher sei es nur für die Firma zugelassenen Personen erlaubt, Sauerstoff abzufüllen. Swissmedic, die derzeit das Gesucht prüft, sagt: «Es muss alles getan werden, damit die dringend benötigte Sauerstoffversorgung auch bei einem raschen Anstieg der Patientenzahlen nicht gefährdet ist.»

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SDA/roy

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