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Der fünftgrösste Stausee der Schweiz ist bald leer

Der Bündner Stausee Lago di Lei wird im Rahmen von Sanierungsarbeiten erstmals komplett entleert. Das Wasser würde rund eine Milliarde Badewannen füllen.

Das Wasser ist schon fast vollständig abgelassen worden: Der knapp acht Kilometer lange Stausee ob Ferrera GR. (23. Oktober 2012)
Das Wasser ist schon fast vollständig abgelassen worden: Der knapp acht Kilometer lange Stausee ob Ferrera GR. (23. Oktober 2012)
Nicola Pitaro
Zum ersten Mal seit fünfzig Jahren, seit dem Einstauen nach dem Bau der Mauer, ist der Talboden des Val di Lei wieder sichtbar.
Zum ersten Mal seit fünfzig Jahren, seit dem Einstauen nach dem Bau der Mauer, ist der Talboden des Val di Lei wieder sichtbar.
Nicola Pitaro
In Vorbereitung auf die Entleerung haben die bündnerischen und italienischen Behörden zudem seit mehreren Jahren keine Fische im Lago di Lei mehr ausgesetzt.
In Vorbereitung auf die Entleerung haben die bündnerischen und italienischen Behörden zudem seit mehreren Jahren keine Fische im Lago di Lei mehr ausgesetzt.
Nicola Pitaro
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197 Millionen Kubikmeter Wasser fasst der Stausee Lago di Lei ob Ferrera GR. Dieser Tage jedoch ist der fünftgrösste Stausee der Schweiz praktisch leer. Der Grund: Seine Betreiberin, die Kraftwerke Hinterrhein (KHR), saniert sämtliche ihrer Anlagen. Zu diesen gehört neben dem kleineren – und bereits letztes Jahr entleerten – Stausee Sufers bei Splügen und drei Ausgleichsbecken auch der Lago di Lei, der 1962 in Betrieb genommen wurde und der fast vollständig in Italien liegt. Nur die 138 Meter hohe und 600 Meter lange Staumauer steht auf Bündner Boden.

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