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ETH bildet Hacker aus

Staatlich unterstützte Nachwuchswettbewerbe für Hacker und Studiengänge an der ETH: Der Bund investiert in Fachleute für die IT-Sicherheit. Die Absolventen sind sehr gesucht.

Gefragte Leute: junge IT-Spezialisten an einem ethischen Hackercontest in Genf (21. März 2014)
Gefragte Leute: junge IT-Spezialisten an einem ethischen Hackercontest in Genf (21. März 2014)
Salvatore Di Nolfi, Keystone

An der ETH Zürich lernen jedes Jahr 60 Masterstudenten, wie sie in fremde Netzwerke eindringen können. Laut einem Bericht der «NZZ am Sonntag» loten sie Schwachstellen in Firmennetzwerken aus und eignen sich die Methoden von kriminellen Computerhackern an.

Auch andere Hochschulen kennen solche Lehrgänge. Der Verein Swiss Cyber Storm organisiert zudem jedes Jahr einen Nachwuchswettbewerb für junge Hacker, unterstützt durch die Melde- und Analysestelle Informationssicherung des Bundes (Melani). Ziel solcher Ausbildungen ist ein späterer Einsatz als sogenannt ethische Hacker im Dienst der Privatwirtschaft oder der öffentlichen Hand.

Gute Berufschancen und Toplöhne

Die Spezialisten sind zunehmend gefragt. Sie sollen Firmen und Behörden vor kriminellen Hackern schützen. Bei Datenverlusten drohen Schäden in Millionenhöhe. Dennoch fehlt hierzulande der Nachwuchs an ethischen Hackern, sogenannten Penetration-Testern.

Entsprechend gut sind die Berufschancen. «Niemand hat ein Problem, einen Job zu finden», sagt Professor Bernhard Plattner, der die Vorlesung an der ETH Zürich leitet in der «NZZ am Sonntag». Die Jobs sind gut bezahlt: Laut dem Verband Swiss ICT liegen die Löhne für Sicherheitsexperten zwischen 90'000 und 135'000 Franken.

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