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Im Auge des Betrachters

Der Kanadier Rob Spence kann mit einer kleinen Kamera im Gesicht filmen. Manche wollen ihn deswegen umbringen, für andere ist er ein Held.

Bevor ihm die Ärzte sein rechtes Auge nahmen, überlegte Rob Spence, was ein Filmemacher mit einem Loch im Kopf anfangen soll. Wie wäre es mit einer kleinen Kamera? (Foto: eyeborgproject.tv/)
Bevor ihm die Ärzte sein rechtes Auge nahmen, überlegte Rob Spence, was ein Filmemacher mit einem Loch im Kopf anfangen soll. Wie wäre es mit einer kleinen Kamera? (Foto: eyeborgproject.tv/)

Rob ist neun, als er mit der geladenen Schrotflinte seines Grossvaters, Kaliber zwölf, auf einer Farm in Irland steht. Wie in den alten Cowboyfilmen legt er den Gewehrkolben unter seinen Arm, das rechte Auge direkt am Lauf. Der Grossvater erklärt noch, dass er den Kolben gegen die Schulter drücken muss, sonst fliegt ihm das Gewehr um die Ohren. Aber der Junge hört nicht auf den Alten. Er visiert einen dieser grossen, braunen Fladen an. Dann drückt er ab.

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