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Mehr Gaudi in der Bahn

Eine Designstudie für einen Nahverkehrszug in Katalonien erinnert an den grossen Architekten Antoni Gaudí, der in Barcelona lebte und die Metropole prägte.

Blickfang für Touristen: Casa Batlló, eines der originärsten Bauwerke von Gaudí...
Blickfang für Touristen: Casa Batlló, eines der originärsten Bauwerke von Gaudí...
Keystone
...mit Balkonen und anderen Elementen, die bei den Betrachtern immer wieder spannende Assoziationen hervorrufen.
...mit Balkonen und anderen Elementen, die bei den Betrachtern immer wieder spannende Assoziationen hervorrufen.
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Getümmel in Stein geschlagen: Details der Fassade, die jährlich Zehntausende Touristen bewundern.
Getümmel in Stein geschlagen: Details der Fassade, die jährlich Zehntausende Touristen bewundern.
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Wer je in aller Ruhe durch Barcelona bummelte, kennt nicht nur die Kirche Sagrada Família, deren Bau sich Antoni Gaudí über viele Jahre widmete, sondern auch Casa Batlló und Casa Milà. Seltsam und schwungvoll ziehen sich Wände wie Wellen über die Fassade, mit Balkonen, die an Fischgerippe erinnern, und filigranen Stützelementen, deren Übergänge zuweilen wie menschliche Gelenke wirken.

Faszinierende und teils bizarr anmutende Architektur, die spanische Designer seit jeher zu wagemutigen Entwürfen inspiriert – auch die beiden Designer Guido Dodero und Ruben Oya. Ihre Studie für den Nahverkehrszug Alstom Deconstruccio beruft sich auf den Grossmeister und Vertreter des Modernisme Català, der im Jahr 1926 in Barcelona starb.

Nicht nur die Hülle des Zugs erinnert an Gaudís Formensprache, sondern auch das Interieur in Gestalt der Sitzlehnen, Kopfstützen und der Stahlstangen, an denen die Passagiere sich dereinst festhalten sollen. Funktional ist der Entwurf laut dem Blog «Zukunft Mobilität» ein modular aufgebauter Zug, der je nach Einsatzzweck ausgerüstet werden könnte – sowohl für den U-Bahn-Betrieb als auch auf Tramlinien.

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