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«Wir verschliessen uns der Technik nicht»

Der Berner Markus Nobs ist beim Schweizerischen Fussballverband verantwortlich für die Ausbildung der Schiedsrichter. Der ehemalige Spitzenreferee äussert sich zu den Leistungen der Unparteiischen an der WM.

An der WM ist die Debatte über die Schiedsrichterleistungen im vollen Gang. Leiden Sie vor dem TV mit den Unparteiischen in Südafrika mit?Markus Nobs: Das kann man so sagen. Bei jedem Fehlentscheid leide ich. Als ehemaliger Super-League- und Fifa-Schiedsrichter weiss ich genau, was ein solcher Fehler für den betroffenen Kollegen bedeutet.

Täuscht der Eindruck, oder liegen die Unparteiischen an diesem Turnier öfter falsch als gewöhnlich?Dem würde ich nicht zustimmen. An der Weltmeisterschaft finden viele Spiele in kurzen Abständen statt. Jede Partie ist wichtig. Dazu sind es Spiele der Nationalteams, das heisst, es gibt kaum neutrale Fans. Ausserdem ist nicht alles, was in der Öffentlichkeit als Fehlentscheid bezeichnet wird, ein solcher.

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