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Nationalpark Hohe TauernWo der Wald macht, was er will

Wer den Urwald im Nationalpark Hohe Tauern erkundet, erlebt Entspannung für Kopf und Körper. Als Krönung winkt ein Moorbad im alpinen Gelände.

Der Wald im Nationalpark Hohe Tauern wird seit Jahrzehnten nicht mehr bewirtschaftet: Ranger Hannes Wiesinger bei einem vor langer Zeit umgestürzten Baum.
Der Wald im Nationalpark Hohe Tauern wird seit Jahrzehnten nicht mehr bewirtschaftet: Ranger Hannes Wiesinger bei einem vor langer Zeit umgestürzten Baum.
Foto: Christian Schreiber

Wir gehen dorthin, wo sich sonst niemand einfindet. Gut möglich, dass seit 300 Jahren kein Mensch an diesem Fleck durchs Unterholz gestiefelt ist. Vielleicht klopft der Specht deswegen so aufgeregt, als wir über umgestürzte Bäume klettern und Äste unter den Bergschuhen knacken. Wir sind im Urwald. Okay, nicht am Amazonas, sondern im Nationalpark Hohe Tauern mitten in Österreich. Genauer gesagt, im Raurisertal. Zell am See und Salzburg sind nicht weit. Seit Jahrhunderten hat hier im Urwald niemand mehr Fichten oder Tannen gefällt. Kein Förster Bäumchen gepflanzt. Der Wald macht, was er will – und das ist spannend und erholsam für die Menschen.

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