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Veranstalter sind zufrieden«Z Thun louft öppis» stiess auf Anklang

Die Stadt und drei Partnerorganisationen veranstalteten während fünf Wochen diverse Anlässe im Rahmen der Sommeraktion «Z Thun louft öppis». Nun ziehen alle eine positive Bilanz.

Bei der fünfwöchigen Event-Reihe «Z Thun louft öppis» wurden – nebst vielen anderen Attraktionen – auf dem Rathausplatz grosse Seifenblasen in die Luft gezaubert.
Bei der fünfwöchigen Event-Reihe «Z Thun louft öppis» wurden – nebst vielen anderen Attraktionen – auf dem Rathausplatz grosse Seifenblasen in die Luft gezaubert.
Foto: PD

Die Stadt Thun, die Innenstadtgenossenschaft Thun (IGT), Thun-Thunersee Tourismus (TTST) und das Schloss Thun sorgten in den letzten fünf Wochen unter dem Titel «Z Thun louft öppis» für ein überwiegend kostenloses Sommerprogramm mit täglich ein bis zwei Events in kleinem Rahmen (wir berichteten). Auf dem Programm standen etwa Gaukler-Abende, kleine Konzerte, Schatzsuchen, Museumsnächte, Stadtführungen oder Aare-Schwimmkurse.

Am Montag haben die Verantwortlichen nun eine Mitteilung verschickt, in der sie Bilanz ziehen. Sie zeigen sich «sehr zufrieden mit der Aktion». Es werde deshalb geprüft, ob das Angebot oder Teile davon wieder stattfinden werden. Auf Anfrage hält der Leiter der Abteilung Stadtmarketing und Kommunikation, Peter Jost, fest, dass eine allfällige Fortführung davon abhängt, wie die detaillierte Evaluation mit allen Beteiligten ausfallen werde. Jost ist aber überzeugt: «Die Aktion könnte im nächsten Sommer auch ohne Pandemie und neben anderen Grossanlässen funktionieren.»

Besucher aus ganzem Land

Die kleinen, feinen Anlässe seien auf Anklang gestossen: «Die Rückmeldungen zeigen uns, dass unser Bestreben, die Innenstadt in dieser besonderen Situation zu beleben, geschätzt wurde», sagt Jost. Die Veranstaltungen waren so konzipiert, dass Schutzkonzepte umgesetzt und die Massnahmen jederzeit eingehalten werden konnten. Jost ist aufgefallen, dass die Stadt während des Sommers von Touristinnen und Touristen aus der ganzen Schweiz – oft auch aus der Romandie – bevölkert wurde: «Thun hat mit seiner Grösse und der geografischen Lage eine gute Ausgangslage und hat diese auch gut genutzt.»

Für alle Mitwirkenden positiv

Es waren denn auch nicht nur Einheimische, welche die Angebote nutzten. «Touristinnen und Touristen nahmen ebenfalls teil, zum Beispiel an den kostenlosen Stadtführungen», sagt TTST-Geschäftsführer Lorenz Blaser. Auch die IGT ist zufrieden: «Unser Programmpunkt, der Abendverkauf mit Strassenmusik, brachte nicht nur gute Frequenzen in die Stadt, er rief auch das Angebot des Abendverkaufs in Erinnerung», sagt Geschäftsführerin Ursula Flück-Arbeiter. Zudem hätten die vielen Kulturschaffenden die Auftrittsmöglichkeit geschätzt.

Beim Schloss Thun fällt die Bilanz ebenfalls positiv aus: «Wir waren sehr erfreut darüber, wie viele das Schloss in diesen Sommerwochen besuchten, insbesondere viele Familien waren zu Gast», so Museumsleiterin Yvonne Wirth. Als positiv erwies sich laut der Stadt auch die Situation auf dem Mühleplatz. Das Nebeneinander des «rege genutzten» Riesenrads und der Gastronomiebetriebe mit Ersatzaussenflächen habe gut funktioniert.