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Kommentar zum WasserzauberZeit, die Emotionen runterzufahren

Redaktor Michael Gurtner sieht jetzt den Initianten des Projekts Wasserzauber sowie die Stadt in der Verantwortung.

Es ist doch einigermassen erstaunlich, welch heftige Emotionen das Projekt Wasserzauber gerade im Thuner Politbetrieb von Anfang an auslöste. Das hätten sich nach eigenen Aussagen weder der Initiant noch die Verantwortlichen in der Verwaltung träumen lassen. Bezeichnend die Aussage von Stapi Raphael Lanz im Stadtrat: «Eigentlich wollten wir ja nur etwas Gutes machen für Thun.»

Der Initiant und die Stadt müssen beweisen, dass sie einen Anlass auf die Beine stellen können, der wirklich zu Thun passt.

Es ist höchste Zeit, die Emotionen ein Stück weit runterzufahren. Das Stadtparlament hat – allerdings mit sehr knapper Mehrheit – beschlossen, dem Anlass nochmals eine Chance zu geben. In der Verantwortung stehen nun Initiant Jürg Werren und die Stadt. Sie müssen beweisen, dass sie einen Anlass auf die Beine stellen können, der wirklich zu Thun passt. Eben keinen Halligalli-Event, sondern eine Veranstaltung, die den «Zauber» im Namen auch verdient.

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