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Zweite Corona-WelleZürcher rechneten erst im Januar mit Höhepunkt

Die rasante Zunahme der Corona-Fallzahlen im Oktober hat die Behörden überrascht – jetzt wird klar, warum.

Die Zürcher Corona-Tracer im Einsatz: Das Team hier in Pfäffikon ZH wurde in den vergangenen Wochen massiv ausgebaut.
Die Zürcher Corona-Tracer im Einsatz: Das Team hier in Pfäffikon ZH wurde in den vergangenen Wochen massiv ausgebaut.
Foto: Michele Limina

Noch im September sah es wirklich gut aus. Zwar verzeichnete die Schweiz pro Tag rund 400 neue Corona-Infektionen. Doch die Contact-Tracer schienen die Übertragungsketten im Griff zu haben. Doch dann, Anfang Oktober, explodierten die Infektionszahlen. Gleichzeitig stiess das Contact-Tracing in mehreren Kantonen an seine Grenzen und funktionierte nicht mehr.

Die Tracer wurden auf dem falschen Fuss erwischt. Jetzt ist klar, warum zumindest im Kanton Zürich: «Unsere Experten rechneten mit einem Peak der zweiten Welle Ende Dezember, Anfang Januar», sagt Beat Lauper von der Zürcher Gesundheitsdirektion. Die Experten gingen offenbar von einem Verlauf analog der saisonalen Grippe aus. Diese sorgt jeweils Ende Januar für die meisten Erkrankungen.

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