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«Ich möchte kein Hitparadendenken»

Der Künstler Mats Staub befragt seit 2012 wildfremde Menschen nach den zehn wichtigsten Ereignissen ihres Lebens. Jetzt, da aus dem Projekt ein Buch wird, befragen wir ihn nach dem tieferen Sinn der Sache.

Der Berner Erinnerungssammler Mats Staub in der Zürcher Altstadt. Foto: Urs Jaudas
Der Berner Erinnerungssammler Mats Staub in der Zürcher Altstadt. Foto: Urs Jaudas

Sie stöbern seit Jahren den ­Erinnerungen von Menschen nach, die Sie gar nicht persönlich kennen. Eine seltsame Passion.

Ich würde eher sagen: Eine natürliche Neugier, mit der ich vermeintlich simple Fragen beantworten möchte. Zum Beispiel: Wie schaffen die anderen das ­Leben? Was treibt oder trieb sie an und um? Hinzu kommt, dass ich gute Ge­spräche, wie ich sie beim Projekt «Meine Grosseltern» zuhauf führen durfte, etwas vom Grössten finde. Ich bin fast ein bisschen süchtig danach.

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