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Fliegende Retter neu in Oberhofen

Die Mission Aviation Fellowship ist ein internationaler Missionsflugdienst mit christlichem Hintergrund. Die Schweizer Niederlassung wird neu vom Oberhofner Samuel Jakob geführt. Er war bis 2006 Leiter des Heilsarmee Korps Thun.

Seit ein paar Wochen ist Samuel Jakob Geschäftsführer der Hilfsorganisation Mission Aviation Fellowship (MAF) Switzerland. «Wir sind so etwas wie die Rega auf internationaler Ebene. Mehr als 1200 Mitarbeitende – darunter Piloten, Informatiker und Logistiker – sind für die MAF International weltweit im Einsatz. Mit 112 Flugzeugen werden mehr als 4000 Landebahnen in den ärmsten Entwicklungsländern angeflogen und viele tausend Menschen in über 30 Ländern versorgt», stellt er die Organisation vor. «Unzählige Frauen, Kinder und Männer erhalten dank uns medizinische Betreuung, Nahrungsmittel, sauberes Wasser, Baumaterial und nicht zuletzt die christliche Botschaft der Hoffnung.» Von der Familie geprägt Der in Trubschachen aufge-wachsene Bauernsohn Samuel Jakob hatte stets die Tätigkeit im Dienste des Nächsten zum Ziel. Sein Vorbild seien immer seine gläubige Familie, vor allem aber seine beiden älteren Schwestern gewesen, die in einer Mission in Afrika gearbeitet hatten, erzählt Jakob. Mit 19 Jahren kam er in die Heilsarmee. Er machte eine Lehre als Krankenpfleger. Später absolvierte er die Offiziersschule der Heilsarmee in Bern, war unter anderem während acht Jahren Heimleiter in Genf und von 2002 bis 2006 Leiter des Heilsarmee Korps Thun. Seit 2006 wohnt Samuel Jakob in Oberhofen. Von da aus leitete er die Heilsarmee Korps Zofingen und Brienz. In dieser Zeit suchte er nach einer neuen Herausforderung – jedoch immer auf dem Fundament des Glaubens aufgebaut. Er fand sie in der MAF. Seine grösste Aufgabe werde der Aufbau des Netzwerkes mit andern Hilfswerken und Partnerorganisationen sein. «Die MAF übernimmt in vielen Ländern den Krankentransport als fliegende Ambulanz. Normalerweise können die Passagiere nur einen kleinen Anteil der Flugkosten bezahlen. Der grösste Teil wird von Spendern gedeckt, die den Ärmsten unter den Armen ein besseres Leben, physisch und geistlich, schenken wollen», äussert sich der neue Geschäftsführer. Es liege ihm am Herzen, neue Gönner und Spender zu finden, damit die Organisation, die grösstenteils ehrenamtlich arbeite, weiterhin Hilfe und Hoffnung überbringen könne. Verena Holzer •www.maf-swiss.org >

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