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Heimbewohner dank Spenden auf Reisen

Ob pflegebedürftig, körperlich oder geistig behin-dert: für die Oberländischen Krankenheime keine Gründe, nicht auf Reisen zu gehen. Dank gesammelter Geldbeträge konnten die Heimbewohner an den Halwilersee fahren.

Seit nunmehr drei Jahrzehnten ermöglichen die Frauenvereine Strättligen und Spiez Ausflüge für die Heimbewohner des Krankenheims Spiez sowie des Ziegelei-Zentrums Steffisburg. Irène Morgenthaler vom Frauenverein Strättligen zeigt sich als Fundraising-Verantwortliche entsprechend erfreut: «Wir sind stolz, den Oberländischen Krankenheimen in diesem Jahr insgesamt 14000 Franken für die Reisewochen vom September überweisen zu können.» Dies sehr zur Freude der beiden Direktoren Werner Wyss und Christof Stöckli, welche betonen: «Wir sind den Spendern und allen Helfern zu grossem Dank verpflichtet.» Von der traditionellen Sammelaktion sollen wenn möglich sämtliche Heimbewohner der beiden Langzeitpflegeinstitutionen profitieren können. Die gespendeten Mittel reichen indes für die Finanzierung der zahlreichen Tagesausflüge nicht aus. Die fehlenden Beträge werden unter anderem aus betriebsinternen Heimbewohnerfonds aufgebracht. Die 14000 Franken stammen zur Hauptsache von Frauen- und Samaritervereinen sowie Kirchgemeinden der Region Thun-Spiez. Aber auch der Amtsanzeigerverband Thun trug ein namhaftes Scherflein bei. «Dieser Spendenerfolg ist fantastisch», freut sich Irène Morgenthaler. «Leider sind aber von Firmen nur noch sechs Beiträge eingegangen und von Privatpersonen praktisch ganz ausgeblieben», so Morgenthaler weiter. Nichts desto trotz: Einmal mehr organisierten das Ziegelei-Zentrum Steffisburg und das Krankenheim Spiez für die meist gehbehinderten und pflegebedürftigen Heimbewohner zahlreiche Ausflüge in die nähere und weitere Umgebung. So standen unter anderem die Grimmialp, der «Seeteufel» in Studen, eine Schifffahrt auf dem Thunersee, das Kemmeribodenbad, die Winteregg bei Mürren und der Zoo Zürich auf dem Reiseplan. 230 der insgesamt 310 Heimbewohner kamen in den Genuss eines oder mehrerer Ausflüge, darunter ebenfalls einige Bewohner des Altersheims Rosengarten in Steffisburg. Das aufwändige Transportverfahren bedingte einen grossen Etat an Begleit- und Betreuungspersonen. Diese rund 100 Personen rekrutierten sich aus allen Betriebsbereichen beider Institutionen sowie dem Zivilschutz, Mitgliedern von Frauenvereinen, freiwilligen Helfern sowie Angehörigen. Hallwilersee als Höhepunkt Als Höhepunkt galt die gemeinsame Fahrt ins aargauische Beinwil, wo sich die 70-köpfige Reisegesellschaft im direkt am Hallwilersee gelegenen Restaurant verköstigte, ehe es auf dem Motorschiff «Brestenberg» auf eine fünfviertelstündige Rundfahrt ging.pd>

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