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Mit Fahnenschwingern hoch hinaus

Das «Interfolk Jungfrau», das Festival der Folklore

«Es ist eine Wundertüte, wo hoffentlich sehr viel drin sein wird», umschreibt Beat Wirth seine Erwartungen an das erstmals in dieser Form stattfindende Festival mit dem klingenden Namen «Interfolk Jungfrau». Der OK-Präsident der fünftägigen Veranstaltung will mit seinem Team und den Helfern alles tun, «damit etwas Schlaues für die Region geschaffen wird». Auf das Gelingen des inoffiziellen Weltrekordes vom nächsten Samstag auf dem Jungfraujoch (siehe Kasten) hofft natürlich auch Beat Wirth. Dieses Treffen der Fahnenschwinger bildet den Auftakt zum «Interfolk Jungfrau». Am Mittwoch gehts los Start des vom 14. bis am 18.Oktober dauernden Festivals ist am kommenden Mittwoch auf der Schynige Platte. Dort soll die Aussicht auf das Dreigestirn Eiger, Mönch und Jungfrau, in Verbindung mit schweizerischen Folkloredarbietungen, die Besucher faszinieren. First bis Kleine Scheidegg Am Donnerstag geht es weiter nach Grindelwald-First, Freitag und Sonntag sind Tagesprogramme auf der Kleinen Scheidegg geplant, und am Samstag steht Mürren im Zeichen der Schweizer Volkskultur mit Gästen aus dem Ausland. Lanciert wird das Programm am Samstag mit einem Frühschoppenkonzert auf dem Interlakner Hausberg Harder Kulm. Am Samstagnachmittag wird im Kursaal der «Final der Finalisten» von Schweizer Folklorenachwuchsformationen ausgetragen. Am Abend steigt an gleicher Stätte die Galanacht mit bekannten Formationen wie Carlo Brunner’s Superländlerkapelle, der Familienkapelle Fischbacher, dem Hackbrettstar Nicolas Senn (auch Bühnenpartner von Bligg), der Trachtengruppe Muotathal, Schwyz, dem Jodlerklub Männertreu, Nesslau, unter der Leitung von Willi Valotti und vielen mehr. Die Kleine Scheidegg ist am Sonntag Schauplatz des Abschlussfestes. Tag der Alpenländer Schweizer Formationen dominieren zwar das Festival, doch besonders international geht es am Freitag zu und her. Deshalb ist dies auch der «Tag der Alpenländer». Auf der Kleinen Scheidegg sind ab 10.30 Uhr die Spessarter Alphornbläser (Deutschland) im Einsatz. Später spielen der Kärtner Viergesang (Österreich) und die Musikkapelle Villnöss (Italien) auf. Das «Interfolk Jungfrau» bietet einen bunten Strauss voller Folklore aus der Schweiz und dem Ausland. Auf dem Programm stehen Volksmusik, Gesang und Tanz, Sprache und Bräuche, Handwerk und Gewerbe, Sport und Spiel sowie Essen und Trinken. Bekannte Namen Am Festival werden – nebst den Stars vom Galaabend und den erwähnten ausländischen Formationen – Dutzende von Künstlern und Gruppen auftreten, die auch über die Grenzen hinaus bekannt sind. Ein kleiner Auszug: Kapelle René Jakober, Rägebogechörli Grenchen, Nostalgiechörli Triengen, Swiss Ländler Gamblers, Louis Menar, Buebechörli Urnäsch, Trachtengruppe Aletsch, Trachtengruppe Küssnacht, Alphorngruppe Dütsch-Fryburg, Jodlerklub Edelweiss, Freiburg, Jodlerklub Alperösli, Kriens, Streichmusik Alder, Familienkapelle Fischbacher und viele mehr. Zudem werden täglich verschiedene Handwerke, Sportarten und Spiele gezeigt. In Wilderswil, Lauterbrunnen, Interlaken und zweimal in der Curlinghalle Grindelwald werden die Abendveranstaltungen stattfinden. In Lauterbrunnen ist eine Stubete an verschiedenen Lokalitäten im Ort vorgesehen. Volkskultur soll leben «Wir wollen die Vielfalt und Aktualität der Volkskultur für Einheimische und Gäste erlebbar machen», sagt Beat Wirth. Plattform für Austausch Das «Interfolk Jungfrau» soll zudem eine Plattform sein, um Informationen auszutauschen und neue Netzwerke zu knüpfen. Fenster zum näheren und ferneren Ausland sollen bereichernde Aus- und Einblicke in Verwandtes und Unbekanntes zeigen. Hans Urfer/pd •www.interfolk.ch Die Tickets können via www.beo-tickets. ch und www.ticketportal.com oder in einer der zahlreichen Vorverkaufsstellen erworben werden. Inhaber der Espace.card profitieren von vergünstigtenTageskarten und Wochenpässen. >

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