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Polizei hat falsch gelesen

Niemand ist vor Fehlern gefeit, auch die Polizei nicht. In Aarwangen «blitzte» sie einen Raser. Doch verzeigt haben die Beamten danach einen Mann, der im Wallis auf einer Alp lebt und gar nie in Aarwangen war. Vorwurf: Der Walliser soll Ende Juli mit über 70 Stundenkilometern durch Aarwangen gerast sein. Ihm drohten eine hohe Busse und sogar Ausweisentzug. Doch der aus allen Wolken gefallene Mann wehrte sich erfolgreich gegen die Strafanzeige und den Ausweisentzug. Die Polizei gestand jetzt ein, sie habe den Autofahrer zu Unrecht belangt: Bei der Auswertung des Radarfilms sei es zu einer «Falschablesung der Kontrollschilder» gekommen. Für die Polizei ein «bedauerlicher Einzelfall». Anderer Meinung ist der Chef des Automobil-Clubs der Schweiz (ACS), Niklaus Zürcher: «Wir wissen von ähnlichen Fällen.» Er rät deshalb allen Lenkern, die überzeugt sind, dass sie fälschlicherweise vom Radar erfasst wurden, sich zu wehren. sae Seite 17>

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