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Präsident Widmer tritt zurück

16 Jahre sass Willi Widmer im Gemeinderat von Schwendibach, 14 Jahre davon präsidierte er ihn.

«Es gibt immer etwas, das man begonnen hat und noch beenden möchte», sagt Willi Widmer. «Irgendwann muss aber Schluss sein.» Für Widmer ist Ende Jahr der Zeitpunkt gekommen, sein Amt als Schwendibacher Gemeindepräsident zur Verfügung zu stellen. «Ich werde nächstes Jahr 65-jährig. Zeit also, einem Jüngeren Platz zu machen», so Widmer, auch wenn er noch nicht amtsmüde sei. Seine vierte und letzte Amtsperiode als Gemeindeoberhaupt hätte denn auch noch bis Ende 2011 gedauert. Schritt nie bereut Willi Widmer zog vor 28 Jahren ins 260-Seelen-Dorf, in das er sich bald einmal verliebte. Bald darauf wurde er bereits in die Schulkommission gewählt, die er schliesslich sechs Jahre präsidierte, bevor er den Sprung in den Gemeinderat schaffte. 16 Jahre verblieb Widmer im Gremium, 14 Jahre davon als Präsident. «Ich habe den Schritt nie bereut, mich für Schwendibach politisch zu engagieren», sagt Widmer. Geschätzt habe er den Respekt der Bürger für seine Arbeit. So sei während seiner Amtszeit kein einziges Geschäft an der Gemeindeversammlung bachab geschickt worden. Auch zwei Steuererhöhungen wurden genehmigt. «Wenn man den Schwendibachern den Sinn eines nötigen Schrittes erklären kann, dann ziehen sie mit», sagt Widmer. Auch wenn man sich nicht immer einig war, so habe doch an den Sitzungen und Gemeindeversammlungen immer ein respektvoller Umgangston geherrscht. Offenes Ohr geschätzt Besonders gut in Erinnerung bleiben wird ihm die Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden. «Das Gesprächsklima war stets angenehm. Die grossen Gemeinden Thun und Steffisburg hatten zudem immer ein offenes Ohr für uns.» Auch wenn Widmer seine politische Karriere an den Nagel hängt, bleibt er doch weiterhin im Dienst der kleinen Gemeinde im linken Zulgtal. Während den Vorbereitungsarbeiten zur 700-Jahr-Feier von Schwendibach im letzten Jahr ist so viel Material über die Region zusammengekommen, dass sich Widmer entschlossen hat, eine Dorfchronik zu verfassen. Die neu gewonnene Freizeit will er zudem für ausgedehnte Spaziergänge mit seinem Hund nutzen. «Langweilig wird es mir kaum werden.» Die Nachfolge von Willi Widmer wird an der Gemeindeversammlung vom 27. November geregelt. Roger Probst •www.schwendibach.ch>

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