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35 Einbrüche für Drogen

Eine siebenköpfige Einbrecherbande muss sich wegen 35 Einbruchdiebstählen verantworten. Die Kantonspolizei hat die jungen Männer zwischen 15 und 19 Jahren mithilfe von DNA-Spuren dingfest gemacht, wie sie gestern mitteilte. «Rund ein Drittel der Einbrüche verübten die Jugendlichen in den Bezirken Bülach und Dielsdorf», erklärt Mediensprecher Stefan Oberlin. So hätten sie unter anderem in Niederhasli und Steinmaur zugeschlagen. In wechselnder Zusammensetzung brachen die Jugendlichen vor allem in Verkaufsgeschäfte und Restaurants ein. Die Täter verübten die Einbrüche zwischen Juni und November 2010. Innerhalb von nur fünf Tagen begingen sie 25 Einbrüche. Die Bande hatte es vor allem auf Bargeld abgesehen. Aber auch Gegenstände, die sich gut verkaufen lassen, nahmen sie mit. Der verursachte Sachschaden beläuft sich insgesamt auf 25 000 Franken, der Deliktbetrag auf 75 000 Franken. Ein kleiner Teil der Beute konnte bei den Jugendlichen sichergestellt werden. Das restliche Geld gaben sie in der Freizeit und fürs Kiffen aus. Ein 17-Jähriger gab ausserdem an, die Taten wegen seiner Arbeits-, Mittel- und Obdachlosigkeit begangen zu haben. Festnahme nach Einbruch Einer der Täter stammt aus dem Bezirk Dielsdorf, die anderen aus den Bezirken Zürich, Uster und Pfäffikon. Es handelt sich um vier Schweizer, einen Mongolen, einen Serben und einen Kosovaren. Die Festnahmen erfolgten Ende September letzten Jahres, nachdem die Polizei den 17-jährigen Kosovaren in Uster nach einem Einbruch verhaften konnte. (fab)

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