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Abkürzung über die Töss gesperrt

Wegen halsbrecherischer Manöver dürfen keine Autos mehr über die Brücke zwischen dem Blumer-Areal und Rorbas fahren.

Von Sandra Zrinski Rorbas/Freienstein-Teufen – Die Brücke über die Töss, die das Blumer-Areal in Freienstein-Teufen mit der Weissenhaldenstrasse in Rorbas verbindet, ist eine beliebte Abkürzung – offenbar vor allem bei Lenkern, die es besonders eilig haben. Laut Anwohnern brettern immer wieder Autos mit übersetzter Geschwindigkeit über die Brücke. Es sei auch schon zu Autorennen gekommen. Weil die Situation im letzten halben Jahr akut geworden ist, hat der Gemeinderat von Rorbas beschlossen, die Strasse auf seiner Seite als Sackgasse zu signalisieren, wie seinem jüngsten Verhandlungsbericht zu entnehmen ist. Die entsprechende Bewilligung des Kantons stehe zwar noch aus, sagt Gemeindeschreiberin Barbara Roulet; sie werde aber voraussichtlich im kommenden Quartal erteilt. Eigentlich seit 1923 verboten Auf der Seite des Blumer-Areals ist die Brücke für den Autoverkehr bereits gesperrt worden, wie Arthur Majer, Geschäftsleiter der Firma Blumer, auf Anfrage erklärt. Eigentlich gelte für die Privatbrücke, die der Firma gehört, bereits seit 1923 ein Fahrverbot. Trotzdem werde sie von Automobilisten zum Teil rege genutzt. Die Brücke wäre laut Majer im Zusammenhang mit dem Bauprojekt auf dem Areal ohnehin gesperrt worden. Auf dem ehemaligen Spinnerei- und Giessereiareal sollen im kommenden Jahr Wohn- und Gewerberäume entstehen. Die Erschliessung dieser Bauten erfolgt von der anderen Seite her. Für Fussgänger und Velofahrer bleibt die Brücke auch in Zukunft offen.

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