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Alain Nef sieht seinen Abstieg in die Serie B als Aufstieg

Alain Nef (27) spielt diese Saison in der italienischen Serie B. Der Verteidiger aus Wädenswil will anders als in der höchsten Liga wieder 90 Minuten durchspielen.

Fussball. - Alain Nef war manchmal der Verzweiflung nahe. Seine erste Saison in der Serie A, der höchsten italienischen Liga, verlief nicht nach Wunsch. Er kam kaum zum Einsatz - in Huelva, in der spanischen Primera División, wohin der Wädenswiler für die Rückrunde ausgeliehen wurde, war es ähnlich. «Einmal spielte ich, im nächsten Match wurde ich ausgewechselt. Weshalb, wusste ich selten», sagt Nef. Das sei unbefriedigend gewesen.

Jetzt hofft Alain Nef, dass sich seine Situation verbessert. Auf diese Saison hin wurde er von seinem Stammklub Udinese erneut ausgeliehen - diesmal zu US Triestina in die italienische Serie B. Nef kennt die Liga bestens - und umgekehrt. Vor seinem Engagement in Udine hatte er zwei Jahre für Piacenza gespielt.

Der 27-jährige Söldner hat den Funktionären von Triestina allerdings nicht sofort zugesagt. «Ich wartete etwas ab, schaute, ob noch andere Teams Interesse haben», sagt er. Bis jetzt hat er seine Entscheidung nicht bereut. Er schwärmt vom guten Trainer, den netten Mitspielern und der Offenheit der Stadt. «Jetzt will ich meine beste Leistung bringen», sagt Nef, «und wieder zum Spielen kommen.» In der ersten Meisterschaftsrunde gelang ihm das bereits: Triestina spielte gegen Mantova Calcio 0:0, und Nef stand über 90 Minuten im Einsatz. Er sagt, er sei zufrieden mit seiner Leistung.

Nef hofft, dass er so auch seinen Stammklub in Udine, eine Autostunde von Triest entfernt, auf seine Leistungen aufmerksam machen kann. Und wenn Alain Nef weiterhin regelmässig spielt, ist auch ein erneutes Aufgebot von Nationaltrainer Ottmar Hitzfeld nicht auszuschliessen. (led) Alain Nef.

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