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Basel so gut wie durch

Während sich der FC Basel nach dem 3:1 in Baku für die Europa League qualifizieren sollte, steht Sion bei Fener-bahçe (0:2) vor dem Aus.

Für Basel und Sion, die beiden Schweizer Teilnehmer in den Playoffs zur Europa League, könnte die Ausgangslage vor den Rückspielen heute kaum unterschiedlicher sein. Während der FCB nach dem 3:1 in Baku so gut wie qualifiziert ist, braucht Sion in Istanbul gegen Fenerbahçe nach dem 0:2 einen Exploit, um die Gruppenphase doch noch zu erreichen. Der FC Basel hat eine ähnliche Ausgangslage, wie sie der FC Zürich in der letzten Champions-League-Qualifikationsrunde bei halbem Pensum vorfand. Die «Bebbi» feierten vor einer Woche bei einem Gegner aus dem Osten ebenfalls einen Auswärtssieg, sodass der Einzug in die Gruppenphase nur noch Formsache sein dürfte. Allerdings war der Erfolg in Baku nicht auf souveräne Weise zu Stande gekommen. Die Basler lagen gegen den Aussenseiter nach 70 Minuten im Rückstand, ehe Marco Streller mit einem Doppelpack und Benjamin Huggel die Wende herbeiführten. Aserbaidschans Meister muss heute mindestens drei Tore erzielen, wenn er sich noch Chancen auf das Weiterkommen ausrechnen will. Das wahrscheinlichste Szenario ist, dass der FCB als einziger Schweizer Klub in die Gruppenphase der neu geschaffenen Europa League vorstossen wird. Wenn die Equipe von Thorsten Fink nicht mehr alle Vorteile aus der Hand gibt, ist sie von Mitte September bis Mitte Dezember fester Bestandteil des Nachfolgewettbewerbs des Uefa-Cups. Aus den zwölf Vierergruppen qualifizieren sich dann jeweils die ersten zwei für die Sechzehntelfinals im Frühjahr 2010. Die Teilnahme an der Gruppenphase würde den Baslern eine Antrittsgage von 1,365 Millionen Franken garantieren. Es stünden je drei Heim- und Auswärtsspiele an. Pro Sieg gäbe es 180000 Franken zu verdienen, pro Remis 90 000 Franken. Im Gegensatz zum FCB ist die Chance von Cupsieger Sion auf eine Qualifikation für die lukrative Europa League auf ein Minimum gesunken. Die Walliser brauchen am Bosporus nach dem 0:2 vor einer Woche in Genf einen Sieg mit mindestens zwei Toren Differenz, um erstmals in der Vereinsgeschichte in die Gruppenphase eines europäischen Wettbewerbs einzuziehen. Im Hinspiel blieb man chancenlos und hätte gegen den Champions-League-Viertelfinalisten von 2008, der mit einem Budget von rund 220 Millionen Franken operiert, durchaus noch höher verlieren können.si>

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