Zum Hauptinhalt springen

Bauprojekt in Höngg: Bundesgericht stützt Ringling-Gegner

Zürich – Zurück ans Verwaltungsgericht. So der Entscheid des Bundesgerichts in einem Fall rund um die Grossüberbauung Ringling in Höngg. Konkret geht es um die Umgestaltung der Regensdorfer-/Frankentalstrasse. Die Gegner wehren sich dagegen, weil sie eine erschwerte Zufahrt ins Quartier befürchten. Da die Massnahme keine grossen Konsequenzen auf die Kapazitäten habe, wies die Stadt einzelne Einsprachen ab und sprach anderen die Legitimation ab. Wegen der «fehlenden Legitimation» scheiterten die Beschwerdeführer letzten April auch vor dem Verwaltungsgericht. Sie hätten nicht näher dargelegt, welche Nachteile das Projekt für sie habe, begründete das Gericht sein Nichteintreten. Dass die Ringling-Gegner durchaus ein schutzwürdiges Interesse haben, befand nun das Bundesgericht. Zur eigenen Überraschung, wie IG-Pro-Rütihof-Präsident Jean Bollier gestern mitteilte. Das Verwaltungsgericht muss sich jetzt auch inhaltlich mit der Beschwerde gegen das Verkehrsprojekt befassen. Gleichzeitig ist es noch in einer anderen Sache mit der umstrittenen Überbauung beschäftigt. In der Frage der Baubewilligung nämlich. Diese hatte die Baurekurskommission letzten Juni aufgehoben. Die Bauträger haben gegen diesen Entscheid Beschwerde eingereicht.(reu)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch