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Bei den Grünen wollen fast alle in den Ständerat

Um ihre vier Sitze im Nationalrat zu verteidigen, müssen die Zürcher Grünen kämpfen. Deshalb kommts jetzt zum Gerangel bei den Ständeratswahlen.

Von Ruedi Baumann Zürich – Eine grüne Kandidatur für den Ständerat ist zwar aussichtslos. Denn Verena Diener (GLP) und Felix Gutzwiller (FDP) treten wieder an, Christoph Blocher (SVP) überlegt sichs, und die SP kommt ebenfalls mit einem Schwergewicht. Trotzdem wird bei den Grünen vor der städtischen Nominationsversammlung vom Donnerstag kräftig lobbyiert. Gemäss Communiqué vom Montag stellen sich drei bekannte Namen zur Verfügung: Gemeinderat Balthasar Glättli (38), Markus Kunz (51), der langjährige Präsident der Stadtzürcher Grünen, sowie Nationalrätin Katharina Prelicz-Huber (51). Hintergrund der Hektik: 2007 schafften die Grünen ihre vier Sitze nur ganz knapp. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Sitz im nächsten Herbst an die Grünliberalen geht, ist gross. Von den heutigen vier Nationalräten können der bekannte Daniel Vischer und der junge Bastien Girod am ehesten auf eine Wiederwahl hoffen. Bei Marlies Bänziger und vor allem Katharina Prelicz, die erst nach der Wahl von Ruth Genner in den Stadtrat nachrückte, könnte es knapp werden. Bänziger bereits nominiert Die Winterthurer Grünen haben Marlies Bänziger bereits als Ständeratskandidatin nominiert. Für Bänziger spricht ihre Hausmacht in Winterthur. Gegen sie, dass sie von den Stadtzürchern als Landei abgestempelt wird. Die Ausgangslage ist völlig offen. Insider vermuten, dass die Städter nicht an Prelicz vorbeikommen, weil sonst ihre Nationalratskarriere gefährdet wäre. Gleichzeitig aber gibts Kräfte, die mit Glättli frischen Wind in die Partei bringen möchten. Glättli oder Kunz müssten sich jedoch mit einem fünften oder sechsten Listenplatz bei den Nationalratswahlen begnügen.

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